Mörderballaden Mario Schröder wählt als musikalisch-thematische Herausforderung Nick Caves legendäres Album »Murder Ballads«, auf dem u.a. Zusammenarbeiten mit Kylie Minogue (»Where the wild roses grow«) und PJ Harvey (»Death is not the end« – ein Bob Dylan-Klassiker) zu hören sind. Schröder erforscht in seiner mit Attributen wie Authentizität, Emotionalität und Physikalität umschriebenen Tanzsprache nicht nur das Bewegungsspektrum des Körpers, wobei er ihn an seine äußersten Grenzen führt, sondern kreiert assoziative Bilder, die dem Zuschauer Raum für eigene Imaginationen lassen. Die mitunter romantischen Balladen werden für ihn dabei Partner auf der Suche nach Vergänglichkeit und Transzendenz.
PREMIERE MÄRZ 2012
»Ich würde niemals ein depressives Album über Morde und Mörder machen. Wir hören den ganzen Tag von diesen Dingen. Ständig! Das ganze Universum scheint von Mördern und Töten fasziniert zu sein.« Nick Cave
Ballett von Mario Schröder
Musik von Nick Cave Inszenierung Choreografie Mario Schröder | Bühne, Kostüme, Video Paul Zoller, Andreas Auerbach | Dramaturgie Mario Schröder, Julia Schreiner
Es tanzt das Leipziger Ballett 09.03.2012 / Opernhaus
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