Ensembles von Oper, Leipziger Ballett und Musikalsicher Komödie im Westbad

An fünf aufeinanderfolgenden Wochenenden werden Oper, Leipziger Ballett und Musikalische Komödie ab dem 12. Juni 2020 jeweils Freitag und Samstag zur Veranstaltungsreihe »Vorstellungskraft voraus!« mit einem eigenen Programm wieder auf der Bühne im Westbad zu sehen, hören und erleben sein. Der Veranstaltungsort im Leipziger Stadtteil Lindenau wurde von der Musikalischen Komödie in der Saison 2019/20 bereits als Ausweichspielstätte genutzt. Hierfür wurde eigens ein Hygienekonzept entwickelt, das Publikum und Mitwirkenden einen höchst möglichen Schutz vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus bietet. In kleiner Besetzung darf eine Vorstellungsdauer von einer Stunde nicht überschritten werden. Auch die verfügbaren Plätze für das Publikum wurden zur Einhaltung der geltenden Abstandsregeln entsprechend reduziert.

Der Choreograph Wagner Moreira  übernimmt ab der Spielzeit 2020-21 die Leitung der Tanzcompagnie der Landesbühnen Sachsen.

Im März 2010 kam er nach Dresden, um Master of Arts  in Choreografie an der Palucca Hochschule für Tanz zu studieren. Jetzt im August 2020 übernimmt er die Leitung der Tanzcompagnie der Landesbühnen Sachsen in Radebeul. Wagner Moreira ist hier und Europaweit in unterschiedlichen künstlerischen und pädagogischen Kontexten, Institutionen, Projekten und Produktionen tätig.

Im Jahr 2020 blickt das Leipziger Ballett auf zehn Jahre mit Ballettdirektor und Chefchoreograf Mario Schröder zurück. Aus diesem Anlass zeigt das Leipziger Ballett in der Saison 2020/21 eine Wiederaufnahme der Produktion  »Chaplin«, mit der Mario Schröder seinen choreografischen Einstand in Leipzig gegeben hat.

Ballett von Julio Arozarena nach William Shakespeare  Musik von Claude Bolling u. a.
 
Leidenschaftliche Liebe und unkontrollierte Eifersucht, große Freundschaft und Verrat, edler Charakter und perfide Absichten. Basierend auf dem gleichnamigen Drama von William Shakespeare widmet sich der neue Ballettabend „Othello“ des kubanischen Choreografen Julio Arozarena diesen zeitlosen Themen des menschlichen Lebens.

SEBASTIAN WEBER DANCE COMPANY + WAGNER MOREIRA

Der Sächsische Tanzpreis 2019 ging an die beiden Künstler Sebastian Weber und Wagner Moreira. Beide Preisträger präsentieren wir an einem Abend im LOFFT. Die Sebastian Weber Dance Company zeigt ihr Kurzstück TOUCH. Wagner Moreira, ausgezeichnet mit dem URSULA-CAIN-FÖRDERPREIS, zeigt das Gewinnerstück I PLAY D(E)AD.

LOFFT – DAS THEATER, SAAL – 04.04.2020, 20:00 Uhr
LOFFT – DAS THEATER, SAAL – 05.04.2020, 18:00 Uhr

Miet Warlops erstes Kinderstück ist ein Statement für kreative Unvernunft. Sie erzählt die verrückte Geschichte eines riesigen Bären, der seiner viel zu großen Niedlichkeit zum Opfer fällt.

LOFFT – DAS THEATER, SAAL – 27.03.2020, 18:00 Uhr
LOFFT – DAS THEATER, SAAL – 28.03.2020, 10:00 Uhr

TANZ SHOWING: KONTROL PATRICIA CAROLIN MAI (HAMBURG)

BODY IN PROGRESS: fünf Monate hartes Training liegen bereits hinter der Hamburger Tänzerin und Choreografin Patricia Carolin Mai, die für ihr aktuelles Solo KONTROL einen Wettkampf mit ihrem eigenen Körper begonnen hat.

LOFFT – DAS THEATER, PROBERAUM – 14.03.2020, 19:00 Uhr

Showcase III MILI[TANZ!] Tanzstück von Samuel Mathieu (Uraufführung)

Nach den beiden erfolgreichen Uraufführungen „Of Mavericks And Sheep“ (Anthony Missen, 2017) und „Persona“ (Peter Svenzon, 2019), bietet die Chemnitzer Company mit der Arbeit „Mili[tanz!]“ erneut einen Blick in den Ballettsaal. In der experimentellen Atmosphäre dieses Probenraums zeigt das Ballett Chemnitz neue Arbeiten internationaler Gastchoreografen, die in ihren Werken mit tradierten Konventionen brechen, um unerforschte künstlerische Territorien zu betreten.

PREISVERLEIHUNG - 15. LEIPZIGER BEWEGUNGSKUNSTPREIS

Der mit 5.000 Euro dotierte Leipziger Bewegungskunstpreis wird 2020 bereits zum 15. Mal verliehen. Der Preis und das in den letzten Jahren stattfndende Festival ist Schaufenster der besten freien Produktionen der Stadt sowie Höhepunkt der Theatersaison. Am 1. Februar 2020 wird der Bewegungskunstpreis nun zum letzten Mal am Ort seiner ersten Vergabe, dem LOFFT, verliehen. Der Bewegungskunstpreis ehrt in seinem Finale vor allem den aktuellen Jahrgang und Preisträger. Darüber hinaus will der 15. Leipziger Bewegungskunstpreis der Leipziger Freien Szene auch einen letzten positiven Schub geben. Auf der großen Gala lässt es der Preis mit Gästen und Gesten, Geschichten und Großartigkeiten noch einmal so richtig krachen! Freie Szene. Ausgezeichnet.

Der Nussknacker  - Ballett im Opernhaus Chemnitz

Der Nussknacker Ballett von Sabrina Sadowska nach der Erzählung von E. T. A. Hoffmann - Musik von Peter Tschaikowsky  
 
Es ist Heilig Abend, 1905 in Chemnitz. In der Villa Esche versammeln sich für das Weihnachtsfest die berühmten Chemnitzer Familien Esche, Vogel, Schönherr sowie Edvard Munch, der Künstler Max Klinger, der Architekt Henry van der Velde und der Chemnitzer Fabrikant Nevoigt. Es werden Geschenke ausgetauscht und Drosselmeier erzählt den Kindern die „Nussknacker“-Geschichte. Die Tochter Marie bekommt einen Nussknacker zum Geschenk. In der Nacht träumt sie die Geschichte, der Schlacht des Nussknackers gegen das Heer des Mäusekönigs...

TAG DER OFFENEN TÜR ZUM HERBSTRUNDGANG DER SPINNEREIGALERIEN

Das LOFFT startet zum ersten Mal am neuen Standort auf der Leipziger Baumwollspinnerei in eine neue Spielzeit. Für die zahlreichen Besucher*innen des Herbstrundgangs der Spinnereigalerien öffnet das Haus am 7. und 8. September 2019 seine Tore.

„Berlin Story – A re-imagining of Story”

Zum 100. Geburtstag des US-amerikanischen Choreografen Merce Cunningham im Jahr 2019 zelebriert Tanz im August einem dreiteiligen Abend in der Volksbühne. Das CCN - Ballet de Lorraine präsentiert „RainForrest“ (1968) und „Sounddance“ (1975), das Dance On Ensemble feiert mit „Berlin Story – A re-imagining of Story (1963)” Premiere.

KIJONG-DONG - 7. LEIPZIGER TANZTHEATERWOCHEN

KAROLIN STÄCHELE + COMPANY IMPALA (FREIBURG)

Bei dem Dorf Kijong-Dong handelt es sich um eine Attrappe, eine nostalgische Ruine der Zukunft. Eine Geisterstadt bestehend aus aufwendigen Häuserfassaden, die über Zeitschaltuhren mit Leben gefüllt werden stellt den Beginn einer Forschungsreise für zehn junge Menschen aus Freiburg dar. Sie stellen sich dem zentralen Thema, was sie sein sollen, weil es von ihnen erwartet wird und was sie eigentlich sind oder sein wollen.

Was der Körper erinnert. Zur Aktualität des Tanzerbes

Ausstellung, Aufführungen, Diskurse
24. August bis 21. September 2019, Akademie der Künste
 
Durch die Aktivitäten der Förderinitiative TANZFONDS ERBE gewinnt die Aktualität des Tanzerbes weltweit an Dynamik und Sichtbarkeit. Das Erbe der Tanzkunst ist immateriell. Dennoch schöpfen die zeitgenössischen Tänzer*innen und Choreograph*innen aus einer unglaublich reichen und kraftvollen modernen Geschichte, die mehr oder weniger das 20. Jahrhundert umfasst. 

GEOMETRISCHES BALLETT Hommage à OskarSchlemmer - Premiere

Eine beondere Premiere erwartet Tanzinteressierte mit der Aufführung des "Triadischen Ballett" als Hommage an Oskar Schlemmer. Bereits 1991/1992 wurde das Stück an der Akademie der Künste Berlin sowie in Braunschweig in Ansätzen aufgeführt. Das Stück von Ursula Sax überschreitet die Grenzen zwischen Skulptur, Performance, Tanz, Theater und Musik und regt alle Beteiligten zur kreativen Auseinandersetzung mit den Bauhaus-Traditionen und zeitgenössischen Sehgewohnheiten an.

Rudolstadt 2019 - Impressionen

Vier Tage Rudolstadtfestival sind vorbei. Impressionen der vergangenen Tage. Die Bourrée, als Tanz des Festivals konnte bei verschiedenen Workshops erlernt werden und wurde beim Mitmachtanz im Tanzzelt natürlich auch getanzt. Begleitet von Bernard Coclet, der in Europa als Botschafter der Bourrée gilt, den Musikern von Café Charbons, und Émeline Rivière wurde die Bourrée bei verschiedenen Workshops in der Sommerschule erlernt.

Die „Winterreise“ als Ballett in Chemnitz

Ein Tanzstück von Robert Bondara  zur Musik von Franz Schuberts Liederzyklus „Winterreise“ op. 89, D 911
Schuberts „Winterreise“ gehört zum Standartrepertoire vieler Konzertsäle und begeistert das Publikum immer wieder. Große Companies haben die Lieder bereits vertanzt – oftmals auf die „komponierte Interpretation” Hans Zenders, der die Klavierbegleitung in einen Orchestersatz übertragen hat.
Nun bringt das Chemnitzer Ballett im Herbst 2019 eine Choreografie und Inszenierung des polnischen Tänzers, Choreografen und Regisseurs Robert Bondara auf die Bühne des Opernhauses. Er konzentriert sich dabei auf das lyrische Ich, das in der Einsamkeit ewiger Kälte auf der Suche nach sich selbst ist und Schatten seiner Vergangenheit begegnet.

Parallelwelten - euro-scene Leipzig 2019

Das Festival des zeitgenössischen europäischen Theaters und Tanzes euro-scene Leipzig widmet sich im November 2019 verschiedenen parallel liegenden oder miteinander verzahnten Ebenen und wird damit dem gewählten Motto "Parallelwelten" gerecht. Eröffnet wird das Festival mit dem Stück »Am Königsweg« von Elfriede Jelinek. Das Geschehen reicht von einem absolutistisch herrschenden König der Gegenwart, Heldinnen und Helden der großen Königsdramen von Shakespeare bis hin zu Idolen der Popkultur.

Die Bourrée – Tanz des Rudolstadtfestivals 2019

Seit dem 16. Jahrhundert ist der Tanz vor allem in Frankreich bekannt. Nachdem die Bourrée am Hofe Ludwig des XIV. Poupulär wurde, verbreitete sie sich schnell in ganz Europa. Als Volkstanz wird sie heute noch in verschiedenen Regionen Frankreichs getanzt und gewinnt immer mehr Anhänger in ganz Europa.
Die Bourree ist als Tanz für zwei Männer oder Frauen üblich. Es ist kein Tanzpartner erforderlich. Allerdings gibt es auch eine Vielzahl von Gruppentanzformen. Sie kann im geraden Takt (2/4) und im Dreiertakt getanzt werden, so kann fast jede Musik, so sie im zweier oder Dreiertakt gespielt wird als Begleitung genutzt werden.

INTERSHOP - Choreografien von Tänzer*innen des Leipziger Balletts

Für den zeitgenössischen Tanz in Leipzig ist das LOFFT eine wichtige Adresse. Hier treffen international renommierte Tanzschaffende auf innovative Künstler der freien Szene. In der Reihe »Intershop« können acht Tänzerinnen und Tänzer des Leipziger Balletts eigene Choreografien entwickeln, neue Bewegungsspektren erforschen und ihre individuelle tänzerische Handschrift präsentieren. Die besondere Form der Veranstaltung macht den »Intershop« zu einem kreativen Labor des Tanzes.

MUSIK VON ISLAND ÜBER IRAN BIS ZUR OSTERINSEL

Beim diesjährigen Rudolstadt-Festival stehen die iranische Musikszene und eine neue europäische Partnerschaftbesonders im Fokus. Eingeladen sind Künstler*innen aus fast 40 Ländern. So spielen vom 4. bis 7. Juli 2019 u.a. Angelique Kidjo, Herbert Pixner, Ólafur Arnalds, Cowboy Junkies, Alice Phoebe Lou, Hamid Motebassem, Shahin Najafi, Luedji Luna, Die Höchste Eisenbahn. Beim Tanz liegt der Fokus auf der französischen Bourrée.